Noch eine interessante GSM Alarmanlage habe ich bei Ebay gefunden (siehe Rechts). Artikelnummer 220110366493 Verkäufer seineunermesslichkeit Preis ca.100 EUR
Mit dieser Alarmanlage lässt sich schnell ein beliebiges "Objekt" wie Segelboot, Gartenhaus, Geräteschuppen, Wohnmobil etc. absichern. Installation und Bedienung sind einfach. Auch das Prinzip der Alarmierung ist leicht zu verstehen: In der Box ist ein fest eingebautes Handy, welches im Alarmfall den Besitzer der zu schützenden Einrichtung anwählt. Das Handy des Besitzers klingelt dann und zeigt im Display den Telefonbuch-Eintrag an, den der Besitzer dem anrufenden Handy (also dem aus der Box) zugeordnet hat, z.B. "BOOTSALARM" oder "EINBRUCH". Darüber hinaus kann der Eigentümer, wenn er ein modernes Handy hat, dem Eintrag einen exklusiven Klingelton zuordnen.
Die Alarmierung ist kostenlos, sofern der Besitzer oder seine mailbox den Ruf nicht annimmt, bzw. seitens des Mobilfunkbetreibers keine "Zwangs-SMS-Abzocke" bei Rufabweisung erfolgt. Oft lässt sich die eigene mailbox abschalten durch Wahl der Nummer ##002#.
Sehr vorteilhaft ist, dass zum Betrieb der Alarmanlage keine Steckdose nötig ist. Die eingebauten Batterien (im Lieferumfang) halten zwei Jahre lang, wenn man wöchentlich ein bis zwei Alarmfälle hat. Alkaline-Batterien der Marke "TOP CRAFT" von ALDI sind gut geeignet und haben ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Die Stromaufnahme der Alarmelektronik ist im scharfen Zustand geringer als 60µA. Erreicht wird das u.a. dadurch, dass der Strom durch die Sensoren gepulst wird. Auch bucht sich das Handy nur bei Alarm ins Netz ein.
Die anzuschließenden Sensoren sind reine Kontakte (Öffner oder Schließer wie Trittmatte, Reedkontakt, gespannter Draht, Neigungsschalter etc.). Den Außenbordmotor einer Yacht kann man z.B. mit einer dünnen isolierten Litze sichern, die beim Klau des Motors zerrissen wird. Man kann auch einen Bewegungsmelder anschliessen. Allerdings muss dieser über einen potentialfreien Kontakt verfügen. Solche Bewegungsmelder gibt es z.B. bei Conrad-Elektronik. Die Zum Betrieb des Bewegungsmelders nötige Hilfsspannung kann die Alarmbox nicht liefern. Bewegungsmelder sind leider anfällig für Fehlalarme.
Die Alarmanlage hat zwei Alarmkreise. Jedem Alarmkreis ist eine Leuchtdiode zugeordnet, die aufleuchtet, wenn der Kontakt zwischen einem Klemmenpaar geschlossen wird. Die Leuchtdioden werden aber nur 3 Minuten lang angesteuert nachdem die Alarmanlage eingeschaltet wurde. So ist es leicht möglich, die korrekte Funktion der Sensoren zu testen.
Erst am Ende dieser 3-Minuten-Pause legt die Anlage fest, an welchem Klemmenpaar sich ein Öffner oder Schließer befindet. So ergeben sich für die anzuschließenden Sensoren insgesamt vier Kombinationen. Anders gesagt: Wenn sich der Kontakt an einem der zwei Klemmenpaare nach Ablauf der 3-Minuten-Pause ändert, bedeutet das Alarm.
Die Alarmverzögerungszeit beträgt etwa 25 bis 40 Sekunden (Abhängig von der Grösse des SIM-Kartenspeichers). Das ist die Zeit, die vom Auslösen des Sensors (durch den Einbrecher) bis zum Klingeln des ersten Handys vergeht. Es werden zwei Eigentümer etwa im 70-Sekunden-Abstand und 2 mal wiederholend angewählt.
Eine D1-SIM-Karte (Prepaid: z.B. von "simply" oder von "klarmobil") oder eine Vertragskarte von D1 muss sich der Besitzer noch zulegen. Auf Platz 1 und 2 des Telefonbuches dieser Karte werden mit einem beliebigen D-Netz-Handy (nicht mit dem aus der Box) die Telefonnummern der Eigentümer eingetragen. Dabei werden jeder Nummer die Zeichen *31# vorangestellt. Dadurch wird die Übermittlung der eigenen Nummer, also dann vom Handy aus der Box, erzwungen. Die PIN ist zu deaktivieren. Anschliessend wird die SIM-Karte in das Handy der Alarmanlage gelegt. Fertig!
ACHTUNG!!!: Die SIM-Karte muss von D1 sein. Bei einer D2-Sim-Karte lässt sich nämlich die PIN nicht deaktivieren. Falls gewünscht, kann ich auch ein E-Plus-Handy einbauen. Dann lässt sich die Alarmanlage z.B. mit einer E-Plus-SIM-Karte von "simyo" oder von ALDI betreiben.
Die Box ist so klein, dass sie sich gut verstecken lässt (hinter´m Balken, unter´m Schrank, in der Wäsche... etc). Es brauch ja bloß der kleine Kippschalter zum Bedienen zugänglich zu sein (ausgestreckter Arm). Auch lässt sich die Box von unten an eine Tischplatte anschrauben.
Über 20 Anlagen sind mit jeweils einem Batteriesatz länger als 2 Jahre gelaufen. Die Batterien wurden erneuert. Eine Alarmanlage läuft nun schon 3 Jahre und immer noch mit dem ersten Batteriesatz (zu Testzwecken). Alle Besitzer sind zufrieden. 2 Einbrecher konnten schon gestellt werden.
Bis auf die SIM-Karte wird die Alarmanlage betriebsbereit mit Handy, neuen Monozellen und 1 Magnetkontakt (Reed) geliefert.
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