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Drahtlose Sicherheit vor Einbrechern

Zu einem ganzheitlichen Sicherungskonzept eines Hauses gehört auch immer eine gute und hochwertige mechanische Grundsicherung. Denn mit ihr wird unerwünschten Besuchern der Zutritt zu einem Haus oder einer Wohnung erschwert. Ist dann jedoch dieser Sicherheitsmechanismus überwunden, kann der Täter vollkommen ungestört und unbeobachtet sein Handwerk ausüben. Um das zu verhindern, ist die zweite Stufe die Absicherung mit einer Alarmanlage – Funkalarmanlagen sind dabei besonders leicht zu installieren und müssen nicht schon beim Neubau verlegt werden. Eine Funkalarmanlage löst bereits bei einem Einbruchsversuch einen Alarm aus, der den Täter in Flucht schlägt.

Funkalarmanlage – Was ist zu beachten?

Alle paar Minuten findet statistisch gesehen in Deutschland ein Einbruch statt. Doch trotz dieser Häufigkeit sind über 90 Prozent aller Häuser und Wohnungen noch immer nicht mit einer Alarmanlage gesichert. Die Wirksamkeit von Alarmanlagen ist nach Erkenntnissen der Polizei unbestritten und eine Funkalarmanlage kann sehr gut auch nachträglich eingebaut werden.

Im Jahr 2008 untersuchte das Bayerische Landeskriminalamt die Wirksamkeit von Sicherungstechnik und von Alarmanlagen. Alleine in diesem Bundesland vereitelte die Alarmanlage 1.367 Einbrüche. Dass sich Alarmanlagen bis heute nicht durchgesetzt haben, liegt auch an den Vorurteilen der Deutschen gegenüber Funkalarmanlagen. Diese lauten:

Die Funkalarmanlage funktioniert eh nicht, wenn es drauf ankommt.

Moderne Funkalarmanlagen überwachen nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch sich selbst und melden alle Störungen. So werden beispielsweise schwache Batterien in Rauch- und Bewegungsmeldern zuverlässig gemeldet, aber auch, wenn das Funknetz ausgefallen ist oder wenn ein Sabotage- oder Manipulationsversuch stattgefunden hat. Sämtliche an eine Funkalarmanlage angeschlossene Komponenten werden auf ihre Funktionstüchtigkeit überwacht.

Der Einbau einer Alarmanlage ist nicht ohne Aufwand möglich

Moderne Funkalarmanlagen arbeiten vollkommen ohne Kabel und können daher ohne Aufstemmen der Wände oder hässlichen Kabelkanälen schmutzfrei installiert werden. In einem Einfamilienhaus dauert die Installation einer Funkalarmanlage nicht länger als einen Tag. Drahtgebundene Alarmanlagen sind hingegen die erste Wahl bei einem Neubau.

Eine Funkalarmanlage ist teuer

Auch diese Aussage stimmt nicht, denn in unserem Funkalarmanlagen Test gibt es bereits Systeme für wenige Hundert Euro. Die beste Funkalarmanlage kostet zum Beispiel keine 500 Euro und ist selbst vom Laien selber einzubauen.

Die Bedienung der Funkalarmanlagen ist kompliziert

Das Ein- und Ausschalten von modernen Funkalarmanlagen kann mit den Schließzylindern gekoppelt werden. So erfolgt beim Aufschließen der Eingangstür ein gleichzeitiges Unscharfschalten der Alarmanlage. Das Abschließen der Haustür funktioniert synchron mit einem Scharfstellen der Anlage. Somit ist hierfür nur ein einfacher Dreh des Schlüssels im Türschloss erforderlich. Unser Test der Funkalarmanlagen bestätigt, dass die Bedienung somit zum Kinderspiel wird.

Bei mir wird nicht eingebrochen, weil ich nichts Wertvolles besitze

Auch wenn in der Wohnung keine Wertgegenstände aufbewahrt werden – das weiß der Einbrecher nicht! In jeder Wohnung entstehen bei einem Einbruch Schäden, die teilweise sogar größer sein können als der Wert des Diebesguts. Hinzu kommt das Trauma des Einbruchs – ein hoher Prozentanteil der Betroffenen fühlt sich nach einem Einbruch in ihren eigenen vier Wänden nicht mehr wohl.

Funkalarmanlagen locken Diebe erst recht an

Funkalarmanlage

Alarmanlage wirken bewiesenermaßen abschreckend. Schließlich wird die Mehrzahl aller Einbruchsdelikte von Gelegenheitstätern begangen. Häuser und Wohnungen mit offenstehenden Fenstern sind eine Einladung – warum sollten also Einbrecher ein größeres Risiko eingehen, wenn sie es in den ungeschützten Häusern deutlich leichter hätten?

Funkalarmanlagen sorgen ständig für Fehlalarme

Qualitativ hochwertige Funkalarmanlagen gewährleisten eine hohe Störungssicherheit durch moderne Technik – das hat unser Funkalarmanlagen Test bestätigt. Funkbetriebene Alarmanlagen senden auf einem bestimmten Frequenzband – so sind sie vor anderen Signalen gefeit. Selbst ein Gewitter kann einer Funkalarmanlage nichts anhaben. Für eine zusätzliche Meldesicherheit sorgen zuverlässige Sensoren und ausgeklügelte Bediensysteme. Moderne Funkalarmanlagen verhindern zu 99,5 Prozent unerwünschte Fehlalarme.

Wie funktionieren Funkalarmanlagen?

Alarmanlage

Alarmanlagen werden auch als Gefahrenmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen oder Überfallmeldeanlagen bezeichnet. Doch alle Alarmanlagen – egal ob nun drahtlos oder verkabelt – funktionieren nach demselben Prinzip: Verschiedene Sensoren melden ein Eindringen. Zusätzlich können noch Melder zur Erkennung von Wasser, Bränden, Rauch und Gas eingesetzt werden. Dadurch warnen sie auch vor diesen Gefahren und setzen beispielsweise einen Notruf ab.

Es wird generell zwischen den folgenden Alarmanlagentypen unterschieden:

  • Drahtalarmanalgen
  • Funkalarmanlagen
  • Hybridalarmanlagen

Hybridalarmanlagen integrieren verkabelte und Funkkomponenten in einem Alarmsystem. Ganz neu sind IP-basierte Gefahrenmeldeanlagen, die die Möglichkeiten der modernen Netzwerktechnik mit der bewährten Technologie der drahtgebundenen oder Funkalarmanlagen verbinden.

Alarmanlagen erhöhen für den Einbrecher das Risiko, entdeckt zu werden. Eine erkennbar installierte Funkalarmanlage wirkt vorbeugend, da sie potenzielle Täter abschreckt. Geprüfte und von den Versicherungen zugelassene Funkalarmanlagen sind eine preiswerte und sinnvolle Möglichkeiten, um einen Einbruch oder Überfall zu verhindern.

Was für Alarmanlagen gibt es?

Alarmanlagen

Für welche Alarmanlage sich der Verbraucher entscheidet, richtet sich nach verschiedenen Kriterien. Diese können sein:

  • Gibt es Auflagen seitens der Versicherung?
  • Wie wird das Objekt genutzt und wo liegt es?
  • Wird ein Gewebe betrieben?
  • Muss eine Videoüberwachung vorhanden sein?
  • Welche Überwachungsart ist notwendig? (Außenhautüberwachung, Raumüberwachung)
  • Ist der Objektbetreiber aufgrund seines Berufs besonders gefährdend?

Hochwertige Alarmanlagen sind geprüft und nach DIN EN 45011 zertifiziert. Sie werden nach den VdS-Klassen A, B oder C unterschieden.

  • Klasse A: Wohnobjekte und Personen
  • Klasse B: Gewerbe, öffentliche Gebäude und Wohnobjekte mit besonderer Gefährdung
  • Klasse C: Entspricht Klasse B mit sehr hoher Gefährdung

Inzwischen gibt es Funkalarmanlagen bis zur VdS-Klasse B.

Wo kauft man eine Funkalarmanlage?

Funkalarmanlagen kaufen

Grundsätzlich ist eines zu beachten: Eine Funkalarmanlage wird weder im Baumarkt noch in einem Auktionshaus gekauft. Außerdem sollte der Einbau – bis auf vereinzelte Funkalarmanlagen, die speziell für den Selbsteinbau geeignet sind – vom Fachmann erfolgen. Denn er garantiert, dass nach Einbau die Anlage fehlerfrei funktioniert. Funkalarmanlagen sollten frei von Fehl- oder Falschalarmen sein und sollten daher ausschließlich aus geprüften und zertifizierten Komponenten bestehen.

Eine wichtige Komponente, die in einigen Funkalarmanlagen Sets enthalten ist, ist das sogenannte Telefonwählgerät. In der Regel kann es auf mehrere Telefonnummern programmiert werden. Im Falle eines Einbruchversuches erfolgt dann eine Alarmierung an die hinterlegte Telefonnummer, zum Beispiel an das eigene Smartphone, an den Nachbarn oder an einen Wachdienst.

Wachunternehmen arbeiten kostenpflichtig und verfügen über eigene Interventionskräfte – für Privatleute ist eine Aufschaltung zur Polizei nicht möglich. Von dieser Regelung gibt es einige Ausnahmen, die bei der Polizeidienststelle erfragt werden können. Keinesfalls sollte der Wohnungseigentümer selbst im Falle eines Alarms das Objekt im Alleingang betreten. Nicht selten entpuppte sich in der Vergangenheit ein vermeintlicher Fehlalarm als einen tatsächlichen Einbruch und der Täter wurde im Objekt überrascht. Das kann unter Umständen mit Angriffen seitens des Diebes einhergehen.