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Neue staatliche Förderungen von Alarmsystemen

Staatliche Förderung von Alarmanlagen

Mit Blick auf die steigende Einbruchsstatistik hat sich die Bundesrepublik Deutschland dazu entschlossen, künftig den Einbau von Alarmsystemen in Privatwohnungen oder –häuser zu subventionieren. Der Haushaltsausschuss des Bundestags stellt sich damit der wachsenden Anzahl an Einbrechern, Diebstahl und Hausfriedensbruch. Mit der Flüchtlingswelle und wachsender Armut innerhalb der Bevölkerung steigt auch die Neigung zu Kriminalität. Diese ist keinesfalls zu rechtfertigen, wohl aber nachzuvollziehen. Auf engstem Raum und nahe an der Armutsgrenze leben Menschen, die lange Zeit ums Überleben kämpfen mussten. Die Bereitschaft, der eigenen Familie von nun an ein annehmbares Leben ermöglichen zu wollen, wächst stetig. Mit der steigenden Bereitschaft fallen die Hemmungen, sich an fremdem Eigentum zu vergehen, vollkommen unabhängig davon, welcher kulturelle Hintergrund der Bereitschaft, für das bessere Leben Grenzen zu überschreiten, zu Grunde liegt.
Der Bundestag hat sich deshalb dazu entschieden, Verbrechen stärker vorzubeugen. Die steuerliche Förderung des Einbaus von Alarmanlagen soll Zweifelnde dazu bringen, sich letzten Endes für ein Alarmsystem in den eigenen vier Wänden zu entscheiden.

Höhe der steuerlichen Förderung

Anfang 2015 wurde die Höhe der staatlichen Subvention zum Einbau von Alarmsystemen festgesetzt. Ab einer Investition von 500 Euro oder mehr soll es einen Zuschuss von 20 % durch die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau geben. Das maximale Limit der Förderung liegt aktuell bei 1500 Euro.
Der Fraktionschef von CDU und CSU im Bundestag begründet die Investitionen mit einer raschen Reaktion auf die steigenden Einbruchszahlen. Volker Kauder betont gegenüber der Bild-Zeitung deutlich, dass man wisse, dass Kriminelle mit Einbruchsabsicht schnell von ihrem Vorhaben absehen, wenn sie nicht rasch genug in die ausgewählte Wohnung oder das Haus eindringen können.
Mit Sicherheit ist auch die abschreckende Wirkung eines Überwachungssystems ein wichtiger Faktor. Es ist statistisch erwiesen, dass in Häuser, welche über eine klar sichtbare Alarmanlage verfügen, seltener eingebrochen wird als in solche, die ungeschützt sind.

Sollten es Kostengründe sein, die Privatpersonen bisher davon abhielten, sich und ihr Hab und Gut mit einem geprüften Alarmsystem zu schützen, können die Betroffenen aufatmen. Die große finanzielle Unterstützung von 20% bedeutet einen sehr viel geringeren monetären Aufwand für den Privathaushalt. Entscheiden Sie sich für ein Alarmsystem mit den Kosten von 500 Euro, trägt der Staat 100 Euro der Kosten. Schon diese vergleichsweise geringen Kosten sorgen für massiv erhöhten Schutz Ihrer Familie und Ihres Eigentums.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet nicht nur Subventionen zur einbruchhemmenden Integration von Sicherheitssystemen, sondern bietet auch noch unter verschiedenen Projekten günstige Kredite.

Dass der Bund Zuschüsse für Alarmanlagen und einbruchssichere Türen bewilligt, ist neu. Zwar konnten auch früher schon im Rahmen anderer Baumaßnahmen Sicherheitssystemen subventioniert werden, der offizielle und sichere Weg zur Finanzspritze durch den Staat ist jedoch erst seit Beginn des Jahres in Kraft getreten.

Kriminalprävention durch Einbruchssicherung

Alleine für das laufende Jahr 2015 stellte der Haushaltsausschuss des Bundestags 10 Millionen Euro für den Einbau von Alarmsystemen zur Verfügung. Die neuen Richtlinien besagen, dass die Förderung sogar zusätzlich zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden kann.

Als Voraussetzung hat die KfW festgelegt, dass vor dem Beginn des Einbaus mindestens zwei unabhängige Angebote vorgelegt werden müssen. Wahlweise genügt auch ein Angebot von einer zertifizierten Fachfirma. Direkt nach Vorlage der Originalrechnung wird die Subvention ausgezahlt.

Wer also schon länger mit dem Gedanken spielt, in seine Sicherheit zu investieren, kann dies nun zu ganz besonders günstigen Konditionen tun. Die staatliche Förderung zur Kriminalprävention durch Einbruchssicherung trägt immerhin ein Fünftel Ihrer Kosten. Es ist zu erwarten, dass einige Privatleute die Unterstützung durch die KfW in Anspruch nehmen werden.

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